Aus der AG kommunaler Klimaschutz
Resort übergreifend, laden Mathias Schmitz und Sonja Kindlein für die GAR-SH im Rahmen der AG kommunaler Klimaschutz zu Themen ein, die den kommunalen Klimaschutz betreffen. Hier stellen wir die Zusammenfassungen aus den Webinaren bereit.
Inhaltsverzeichnis
Kommunaler Klimaschutz repowered
Dieses Webinar fand am 07.01.2026 statt. Als Gast begrüßten wir Tobias Goldschmidt / Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein.
Dieser erste Workshop in 2026 befasste sich mit dem Rückgang des Engagements im kommunalen Klimaschutz. U.a. wurde die Frage diskutiert, wie wir die Menschen in den Städten und Gemeinden wieder stärker für den Klimaschutz motivieren können und wie die Situation in einzelnen Kommunen aussieht.
Zum Bericht AG kommunaler Klimaschutz am 7. Januar 2026 von Mathias Schmitz
Best Practice Beispiel: Klimaschutz in Steinbergkirche
- Freiflächen-PV
- Regionales Klimaschutzmanagement durch die Klimaschutzregion Nord e.V.
Die Gemeinde Steinbergkirche ist ein positives Beispiel, wenn es um kommunalen Klimaschutz geht. Parteiübergreifend erfolgt das Engagement. Neben dem Standortkonzept für Freiflächen-PV und der dazugehörigen Entscheidungsmatrix arbeiten sie gemeinsam in verschiedenen AGs und bekommen Unterstützung durch den regionaltätigen Verein „Klimaschutzregion Nord e.V.“, der Aufgaben eines Klimaschutzmanagements für die angehörigen Gemeinden übernimmt.
Jürgen Becker, Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion in Steinbergkirche hat nach unserer Sitzung der AG kommunaler Klimaschutz im nachfolgenden Dokument die Unterstützung im Klimaschutz-Management durch den jetzigen Verein „Klimaschutzregion Nord e.V.“ ehemals „Klimaschutzregion Flensburg“ beschrieben sowie die Struktur der AGs in Steinbergkirche.
Ebenfalls besitzt die Gemeinde Steinbergkirche ein Standortkonzept für Freiflächen-PV mit einer sehr umfassenden Entscheidungsmatrix für die Beurteilung der Bewerber der Flächen.
Klimaschutz in Steinbergkirche, Beschreibung von Jürgen Becker 12. Januar 2026
Standortkonzept für Freiflächen-PV
Entscheidungsmatrix Freiflächen-PV
Zum Klimaschutzmanagement
Förderungen für das Klimaschutzmanagement:
Die Personalstelle wird über die NKI (Nationale Klimaschutzinitiative) vom Bund gefördert, die 60% gelten für finanzschwache Kommunen, regulär beträgt die Anschlussförderung für Klimaschutzmanager:innen zur Umsetzung des Konzeptes 40%. Zu den Informationen zur Förderung, externer Link
Hier geht es zum Förderkompass der NKI, der einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten für Klimaschutzprojekte vom Bund gibt. Externer Link
Es gibt keine weitere Förderung vom Land SH, die direkt die Personalstelle Klimaschutzmanagement fördert. Das Land fördert bzw. unterstützt die kommunalen Klimaschutzmanager:innen folgendermaßen:
- die Koordinierungsstelle für Klimaschutzmanager:innen: kommunales Klima-Netzwerk SH
- Fortbildungen für Klimaschutzmanager:innen
- Der Kommunalfonds, über den Klimaschutzmanager:innen kleine Projekte finanzieren können. Externer Link zum Förderprogramm
Verstetigung der Klimaschutzmanager:innen
Klimaschutzmanager:innen sollten sich von Beginn an neben dem Konzept auch um die Umsetzung von Projekten und das Fördermanagement kümmern und somit den Wert ihrer Arbeit sichtbar machen. Zudem ist es hilfreich, wenn diese Stelle ämterübergreifend angesiedelt wird, z.B. als Stabstelle.
Zur Wärmeplanung:
Der KFW432 eignet sich wunderbar für die Umsetzung der Projekte aus der Wärmeplanung. Externer Link zum Förderprogramm
Letzte Aktualisierung Januar 2026
