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Bevölkerung und Soziales

Bevölkerungsschutz und Zivilschutz

– Eine wachsende Herausforderung für die kommunale Ebene

Kommunen sind als erste Anlaufstelle für die Bevölkerung in Notlagen, oft direkt betroffen und müssen schnell, flexibel und koordiniert handeln.

Der Ausbau von lokalen Schutzkonzepten, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Einsatzkräften und der Zivilgesellschaft sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für Eigenvorsorge und Resilienz wird zunehmend zu einer dringenden kommunalen Aufgabe. Bevölkerungsschutz und Zivilschutz sind nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch der Daseinsvorsorge und der kommunalen Handlungsfähigkeit, die in den letzten Jahren vor dem Hintergrund sich wandelnder Risikolagen und globaler Krisen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Nicht nur für klimabedingte Risiken wachsen die Anforderungen: Die Zunahme von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen, die Bedrohung durch pandemische Lagen oder die Notwendigkeit, die Versorgungssicherheit in Krisen zu gewährleisten, machen deutlich, dass kommunale Akteure eine Schlüsselrolle in der Prävention, Bewältigung und Nachsorge von Krisen einnehmen.

Krisenmanagement in Kommunen – Publikationen mit Impulsen für die Kommunen

Kommunale Resilienz in Langzeitkrisen – Praxisbeispiele aus deutschen Kommunen – Herausgegeben vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)

Dieser Difu-Impulse-Band vermittelt anhand von 15 Praxisbeispielen einen Eindruck davon, wie sich Kommunen dabei durch innovative Ansätze im Krisenmanagement, im Personalmanagement, in der Krisenkommunikation und beim Umgang mit Vulnerabilitäten Handlungsspielräume geschaffen und bewahrt haben. Für jedes Beispiel werden dabei kurz die Ausgangslage, die Maßnahme, der Mehrwert, die Hürden und „Lessons learned“ sowie ein kurzes Fazit skizziert.

Kommunale Resilienz in Langzeitkrisen – Praxisbeispiele aus deutschen Kommunen, 2026, externer Link

Handlungsfähigkeit in Krisen stärken – Stellschrauben kommunaler Resilienz – Herausgegeben vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Deutsch-Europäischen Forum Urbane Sicherheit (DEFUS)

Die Broschüre fasst kurz und prägnant die Ergebnisse des PanReflex-Projektes zusammen und gibt Kommunen konkrete Hinweise, wie sie die Resilienz der Verwaltung stärken und in langanhaltenden Krisen Handlungsfähigkeit sichern. Der Fokus liegt dabei auf Fragen der Organisation, des Mindsets und der Fähigkeiten des Personals. 

Handlungsfähigkeit in Krisen stärken – Stellschrauben kommunaler Resilienz, 2025, externer Link

Daseinsvorsorge und Teilhabe

Dorfkümmerer:innen

Ein Baustein für Daseinsvorsorge und Teilhabe – Ansprechperson für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde in allen Lebensphasen –

Dorfkümmerer:innen sind Ansprechpersonen und Alltagshelfer in der Gemeinde, verbinden Menschen und bieten Hilfe zur Selbsthilfe, sie sind das Herzstück vieler Dörfer in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit SPD und FDP haben die Grünen aus Tangstedt einen Antrag zur Etablierung dieser Stelle gestellt.

Zum Antrag aus Tangstedt „Soziales Programm zur Daseinsvorsorge, hier: Dorfkümmerer/ Dorfkümmerin“, November 2021

Zur Präsentation „Die Dorfkümmerin“

Weitere Informationen der Akademie für ländliche Räume „Dorfkümmerer*innen-SH“, externer Link

Menstruationsarmut

Leitfaden für kostenfreie Menstruationsprodukte 

Saskia Weishaupt, MdB für Bündnis 90/Die Grünen und ihr Team haben sich intensiv mit dem Thema Menstruationsarmut auseinandergesetzt und einen Leitfaden dazu verfasst, in dem auch Praxisbeispiele enthalten sind.

Zum Leitfaden für kostenfreie Menstruationsprodukte, Februar 2025

Bürgerbeteiligung

Hier stellen wir Möglichkeiten vor, um Bürgerbeteiligung in den Kommunen vor Ort zu etablieren.

Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Kiel

Kiel hat sich einen festen Rahmen für Bürgerbeteiligung gegeben. Hier geht es zu den „Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Kiel“

Digitale Bürgerbeteiligung

Consul, eine Demokratie-Software für mehr Bürgerbeteiligung – In Deutschland initiiert von mehr Demokratie

Consul ist ein digitales Instrument für Bürgerbeteiligung. Die Open-Source basierende Plattform wird weltweit eingesetzt. Die Plattform bietet Möglichkeiten zur Partizipation der Bürger*innen, mit der Möglichkeit zu Bürgervorschlägen, Abstimmungen, kollaborative Gesetzgebung, Bürgerhaushalt und Debatten.

In Schleswig-Holstein wird die Plattform bisher in Flensburg genutzt, externer Link

Informationen zu Consul findet ihr hier, externer Link

Integration, Migration und Flucht

Betahlkarte für Geflüchtete – Anfrage zum Sachstand der Umsetzung

Im November 2024 hat die Grüne Fraktion in Kiel einen Antrag gestellt, in dem sie die Verwaltung um einen Bericht zum Sachstand und zur Umsetzung der Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete gebeten hat.

 Zum Antrag aus Kiel, 2024

Zur begleitenden Pressemitteilung, 2024

Antidiskriminierung

„Nein zu diskriminierender, frauenfeindlicher und sexistischer Außenwerbung! Verbindliche
Regeln für städtische Werbeflächen“ lautet die Überschrift des interfraktionellen Beschlusses aus Flensburg.

Zum Antrag aus Flensburg gegen Diskriminierende Außenwerbung, 2019

Letzte Aktualisierung, August 2026