Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft
Inhaltsverzeichnis
Moorschutz
Wasser
- Wasser schützen Musterantrag und Informationen
- Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL)
- Landschaftswasserhaushalt- Der Boden entscheidet mit (Positionspapier)
- Wasseratlas der Heinrich-Böll-Stiftung
Artenvielfalt und Tierschutz
- Strategien zur Biologischen Vielfalt
- Biodiversitätskommune
- Nachtfahrverbot für Mähroboter und Igelschutz
- Lebensraum Totholz
- Lichtverschmutzung
Grün schaffen und Schützen in Städten und Gemeinden
- Ökologische Aufwertung kommunaler Flächen
- Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte
- Pflegepatenschaften für kommunales Grün
- Baumschutzsatzungen
- Bürgerwald/Microwald
Müllvermeidung
- Anträge für Maßnahmen mit dem Ziel Müll zu vermeiden
- Abfallvermeidung bei Veranstaltungen
- Silvesterfeuerwerk
Moorschutz
Moorschutz muss sein! Wiedervernässung von Moorböden
Antrag der Grünen im Umweltausschuss des Kreises Stormarn zum Einwerben von Fördermitteln über das Bundesprogramm „Förderung Klimamoorschutz – Information und Steuerung (InAWi)“
Moore sind nicht nur einzigartige Ökosysteme, sondern auch entscheidende Kohlenstoffspeicher – ihr Schutz trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei.
Die Grüne Fraktion aus dem Kreis Stormarn hat einen Antrag zur Teilnahme am Bundesprogramm „Förderung Klimamoorschutz – Information und Steuerung (InAWi)“ eingebracht, um Fördergelder einzuwerben.
Hier geht es zum Antrag der Kreistagsfraktion Stormarn, Juni 2026
Im Antrag befinden sich auch noch weitere Links zu interessanten Quellen.
Bundesprogramm „Förderung Klimamoorschutz – Information und Steuerung (InAWi)“
Mit der Förderrichtlinie InAWi fördert das Bundesumweltministerium (BMUKN) Maßnahmen, die der Aktivierung in den Moorregionen dienen und infolgedessen die Wiedervernässung von Moorböden in Deutschland voranbringen. Gefördert werden:
- Informations- und Qualifizierungsmaßnahmen (Förderschwerpunkt 1),
- die Entwicklung von Moorbodenschutzkonzepten (Förderschwerpunkt 2),
- das Moorbodenschutzmanagement (Förderschwerpunkt 3)
- sowie länderübergreifende Strategien (Förderschwerpunkt 4).
Anträge können bis zum 31.12.2027 bei der ZUG (Zukunft Umwelt Gesellschaft) gestellt werden.
Alle Informationen zur Förderrichtlinie: InAWi: Klimamoorschutz – Vorbereitung der Wiedervernässung in den Moorregionen, gibt es HIER, externer Link
Torffreie Erde
Auch wenn immer mehr Kommunen auf Torf verzichten (nach einer Umfrage sind es 56% der Kommunen, die keine torfhaltige Erde mehr verwenden, berichtet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat), kommt demnach immer noch in 44% der Kommunen die Nutzung von torfhaltiger Erde in Frage.
Der Torfabbau zerstört die Moore und mit ihm den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, durch die Entwässerung der Feuchtgebiete entweicht CO2 und es entfällt ein wertvoller Speicher für Treibhausgase.
Um den Torfausstieg strategisch zu verankern, sind verbindliche Vorgaben notwendig. Die Grüne Fraktion aus Timmendorfer Strand hat den Grundsatzbeschluss gefasst Torf nicht mehr einzusetzen.
Hier geht es zum Antrag der Grünen Fraktion Timmendorfer Strand, 2017
Torfminderung in Kommunen 2026: Torfausstieg in der Praxis angekommen – strategische Verankerung bleibt Ausnahme Zum Artikel des das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vom 15.07.2026, externer Link
Wasser
Unser Wasser schützen
Musterantrag/Textbausteine für kommunale Anträge aus der Bundestagsfraktion/ Karo Otte MdB
Nach der Rekordhitze in den vergangenen Tagen rückt zwangsläufig eine Ressource besonders in den Mittelpunkt: Unser Wasser.
Zum Schutz und dem nachhaltigen Umgang damit, wurde der Musterantrag „Unser Wasser schützen“ erarbeitet, den wir gerne zur Verwendung in kommunalen Gremien und Räten mit Euch teilen und dazu um Weiterleitung bitten. Der Antrag ist unter diesem Link zu finden. Externer Link, Juli 2026
Materialien, Infos und weitere Hintergründe zum Thema Wasser
Seitens der Grünen Bundestagsfraktion greifen wir das „Wasser“-Thema sehr präsent auf. Aktuell und noch bis in den Herbst läuft eine große Wasser-Kampagne, bei der Eure Mithilfe ebenfalls gerne gesehen ist! Materialien, Infos und weitere Hintergründe zum Teilen findet ihr auf dieser Website, externer Link Juli 2026
Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL)
Am 1.Januar 2025 ist die EU-Kommunalabwasserrichtlinie in Kraft getreten. Bis Ende Juli 2027 müssen alle EU-Länder die neue Kommunalabwasserrichtlinie, kurz KARL, in nationales Recht übernehmen.
Detaillierte Informationen zur Kommunalabwasserrichtlinie findet ihr beim UBA.
Umweltbundesamt: FAQ zur Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), August 2025, externer Link
Streichung der Herstellerverantwortung in der Kommunalabwasserrichtlinie?
Information zur Kommunalabwasserrichtlinie von Jutta Paulus und Den Grünen/EFA im Europäischen Parlament
September 2025
Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verpflichtet größere Kläranlagen bis 2045 zur Einführung einer vierten Reinigungsstufe, um Spurenstoffe wie Arzneimittelreste oder Kosmetika herauszufiltern. Nach dem Verursacherprinzip sollen eigentlich 80 % der Kosten von Pharma- und Kosmetikunternehmen getragen werden. Doch CDU/CSU und Industrie stellen diese Herstellerverantwortung derzeit infrage – mit der Folge, dass Milliardenkosten an den Kommunen und Bürger:innen hängen bleiben könnten.
Effektiver Landschaftswasserhaushalt- Der Boden entscheidet mit!
„Position der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Bundesverband Boden e.V. (BVB), der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA).
Angesichts zunehmender Trockenheit und häufiger Starkregenereignisse mit Hochwassergefahr sind der Schutz und die Wiederherstellung des Landschaftswasserhaushalts mehr denn je erforderlich. Das gemeinsam von Verbänden und Behörden erarbeitete Positionspapier benennt die aktuellen Probleme und weist Handlungsempfehlungen zur besseren Verteilung und zum Halten von Wasser in der Landschaft aus. Im besonderen Fokus steht dabei das Handlungsfeld Boden.“
Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden, externer Link März 2026
Wasseratlas der Heinrich-Böll-Stiftung
Wissenswertes über Wasser als Lebensgrundlage – Wasserknappheit, Wasserverschmutzung und Wasserkonflikte sind im Wasseratlas der Heinrich-Böll-Stiftung zu finden.
Artenvielfalt und Tierschutz
Strategien zur Biologischen Vielfalt
Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030
Beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit kann die zentrale Naturschutzstrategie der Bundesregierung zum Schutz der Biodiversität in Deutschland heruntergeladen werden.
Kurs Natur 2030 – Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Schleswig-Holstein
Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Schleswig-Holstein
Hier ist die aktuelle digitale Form für 2025 zu finden. Ebenfalls können hier ältere Jahresberichte aufgerufen werden.
Biodiversitätskommune
Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ (Kommbio) ist ein Zusammenschluss von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich für artenreiche Naturräume im Siedlungsbereich und in der freien Landschaft einsetzen.
Die Grüne Fraktion in Tangstedt hat sich dafür eingesetzt dem Bündnis beizutreten und Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität verstetigt umzusetzen.
Zum Antrag zur Mitgliedschaft im Bündnis aus Tangstedt, 2018
Zum Antrag zur Umsetzung der Deklaration aus Tangstedt, 2018
Zur Homepage „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ (Kommbio)
Nachtfahrverbot für Mähroboter und Igelschutz
Die Igelpopulation in Schleswig-Holstein nimmt kontinuierlich ab. Laut Berichten werden die stacheligen Säugetiere im Bundesland immer seltener. Gärten sind inzwischen zu wichtigen Lebensräumen für Igel geworden, da ihre natürlichen Habitate zunehmend verschwinden.
Mehrere Städte in Schleswig-Holstein planen oder haben bereits ein Nachtfahrverbot für Mähroboter eingeführt. Wedel und Uetersen haben bereits ein Verbot für nächtliche Mähroboterfahrten erlassen, explizit mit dem Ziel des Igelschutzes.
Zum Antrag aus Wedel, November 2025
Zum Antrag aus Uetersen, November 2025
Auf Landkreisebene kann über Apelle und Informationen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Ein Verbot können sie nicht durchsetzen.
Beispiel zum Apell aus dem Landkreis Cuxhaven, externer Link
Lebensraum Totholz
Totholz bietet einer Vielzahl von Lebewesen, u.a. Pilzen und Insekten den notwendigen Lebensraum. Die Grüne Fraktion Timmendorfer Strand hat diesen Antrag gestellt, um Reststämme als Totholz zu erhalten.
Lichtverschmutzung
Durch die richtige Auswahl von Leuchtmitteln und Leuchten lassen sich Energieverbrauch, Treibhausgasausstoß, schädliche Auswirkungen auf Insekten und Ökosysteme sowie Schadstoffbelastung bei der Entsorgung erheblich reduzieren.
Informationen zur Umstellung auf LED Technik bei Straßenlaternen (von Jörg Bilet, 1. stellv. Bürgermeister von Wahlstorf)
Grün schaffen und schützen in Städten und Gemeinden
Ökologische Aufwertung kommunaler Flächen
Antrag zur Erarbeitung eines Konzeptes, um kommunale Flächen systematisch
ökologisch aufzuwerten
Ungenutzte Flächen, die naturnah wiederbelebt werden könnten, gibt es in einer Vielzahl von Kommunen. Die Grüne Ratsfraktion Flensburg hat einen Antrag verfasst, ein Konzept für die Aufwertung dieser Flächen zu erstellen.
Zum Antrag aus Flensburg, 2019
Antrag zur Identifizierung von Flächen für Baumpflanzungen an Feldwegen
Dieser Antrag aus Tangstedt dient zur Prüfung und Einordnung von Flächen an Feldwegen, die für weitere langfristige Bepflanzungen in Frage kommen.
Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte
Grundsatzbeschluss für die finanzielle und inhaltliche Aufwertung der/des Naturschutzbeauftragten
In Gettorf hat sich die Grüne Fraktion dafür eingesetzt, die ehrenamtliche Stelle eines/einer Naturschutzbeauftragten aufzuwerten und mehr Verbindlichkeit zu schaffen. Im Mai 2024 wurde ein erster Antrag gestellt und im November folgte nach einem Workshop und einem Statement von Frau Dr. Juliane Rumpf (CDU), Landesnaturschutzbeauftrage S-H, deren Anregungen im November mit aufgenommen wurden, ein zweiter Antrag.
Zum Antrag aus Gettorf Mai 2024
Zum Antrag aus Gettorf November 2024
Statement von Frau Dr. Juliane Rumpf, Landesnaturschutzbeauftrage S-H
Pflegepatenschaften für kommunales Grün
Mit der Übernahme von Pflegepatenschaften öffentlicher Flächen, können die Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Umfeldes beteiligt werden und Bauhof oder Betriebshof können zusätzlich entlastet werden. Der BUND hat eine Empfehlung an Kommunen herausgegeben, die Pflege öffentlicher Grünflächen teilweise in die Hände der Bürgerinnen und Bürger zu geben. In Tangstedt wurde für die Schaffung von Angeboten für Pflegepatenschaften ein interfraktioneller Antrag gestellt.
Zum Antrag Pflegepatenschaften kommunaler Grünflächen aus Tangstedt, 2019
Baumschutzsatzungen
Stadtbäume haben für das Ökosystem, Stadtklima und die Speicherung von CO2 eine wichtige Bedeutung. In vielen Fällen sind sie aber auch ortsprägend. Immer mehr Städte und Gemeinden gehen dazu über Baumschutzsatzungen zu erlassen, für deren Einhaltung die Kommunen selbst verantwortlich sind.
Antrag zur Erstellung einer Baumschutzsatzung
Die Grüne Fraktion aus Kropp hat im Februar 2024 einen Antrag zur Erstellung einer Baumschutzsatzung mit Zielsetzungen gestellt. Die dort erwähnte Anlage 1 wurde aus den Beispielen für Baumschutzsatzungen zusammengestellt
Zum Antrag aus Kropp, Februar 2024
Beispiele für Baumschutzsatzungen:
Zur Baumschutzsatzung aus Schenefeld, 2022 – Anlage Geltungsbereiche
Zur Baumschutzsatzung aus Elmshorn, 2022
In Rellingen wurde die Baumschutzsatzung 2021 aktualisiert und auf Initiative der Grünen Fraktion um eine Förderrichtlinie für Pflegemaßnahmen an geschützten Bäumen ergänzt.
Antrag für die Förderrichtlinie, 2021
Baumschutzsatzung aus Rellingen – Zur Förderrichtlinie – Zum Baumkataster aus Rellingen
Bürgerwald/Microwald
Unterstützung bei der Schaffung von Bürgerwäldern durch Citizen Forest e.V.
Im November 2023 stellten Pascal und Artur von „Citizens Forests e.V.“ in einem Impulsvortrag Erfahrungen aus den Vereinsprojekten vor.
Zu einem Kurz-Info zu „Citizens Forests e.V.“
Zur Homepage von Citizen Forests e.V.
Die Grüne Fraktion in Hasloh stellte 2024 einen Antrag auf Bepflanzung eines Flurstücks durch Citizen’s Forests.
Müllvermeidung
Anträge für Maßnahmen mit dem Ziel Müll zu vermeiden
Abstimm-Aschenbecher, Neustadt 2019
Silvesterfeuerwerk
Aus Flensburg Und Plön stammen die Anträge, in denen die Verwaltungen darum gebeten werden Maßnahmen zu ergreifen, um das private Silvesterfeuerwerk einzudämmen.
Zum Antrag aus Flensburg, 2019
Fakten zum Feinstaub durch das Silvesterfeuerwerk sind beim Umweltbundesamt zu finden.
Letzte Aktualisierung Juli 2026

